Alvaro Palmen
Alvaro Palmen, 1964 in Kopenhagen geboren, ist seit 1986 Vorspieler der 1. Violinen im Gürzenich-Orchester Köln. Seine Ausbildung erhielt er bei Ina Stolterfoot an der Rheinischen Musikschule Köln sowie bei Prof. Max Rostal und Prof. Berta Vollmer an der Hochschule für Musik Köln und am Konservatorium Bern.
Neben seiner Orchestertätigkeit ist Alvaro Palmen ein gefragter Dirigent. So leitete er das Gürzenich-Orchester bei mehreren Produktionen der Kölner Oper und dirigierte 2002 auf Einladung von Generalmusikdirektor James Conlon drei Abonnementskonzerte in der Kölner Philharmonie.
Darüber hinaus stand er regelmäßig bei zahlreichen Kinder- und Jugendkonzerten am Pult seines eigenen Orchesters. Als Gastdirigent und Dozent betreut er renommierte Ensembles wie die Junge Deutsche Philharmonie sowie die Landesjugendorchester von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Mit André Sebald verbindet ihn eine jahrzehntelange, von tiefer Dankbarkeit geprägte Zusammenarbeit an der Rheinischen Musikschule und im Gürzenich-Orchester Köln.
André Sebald

Prof. André Sebald war Flötist, Hochschullehrer und Dirigent. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik Hamburg bei Gertrud und Karlheinz Zöller führte ihn seine Laufbahn über die Hamburger Symphoniker und das Orchester der Beethovenhalle Bonn für fast vier Jahrzehnte als Soloflötist an das Gürzenich-Orchester Köln. Darüber hinaus spielte er mehrere Jahre im Orchester der Bayreuther Festspiele.
Von 1993 bis 2023 war André Sebald Professor für Flöte an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf; zuvor lehrte er an der Folkwang Hochschule Essen. Als Juror, Leiter von Meisterkursen und Dozent engagierte er sich intensiv für die Förderung des musikalischen Nachwuchses. Für dieses Engagement erhielt er 2021 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.
Mit der Sinfonia Königswinter war André Sebald über 30 Jahre eng verbunden. Als künstlerischer Leiter und Dirigent prägte er das Orchester mit großem musikalischem Anspruch und außergewöhnlichem Engagement. Neben den großen Werken des sinfonischen Repertoires setzte er sich auch für die Musik unserer Zeit ein und ermöglichte der Sinfonia mehrere Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten.